HISTORY – FIAT 500
Fiat ist die Mutter aller Kleinwagen: Schon 1933 entwickelte der Ingenieur Dante Giocosa den ersten Fiat 500, der im Juni 1936 vorgestellt wurde: Das damals kleinste Auto der Welt maß 3,21 Meter, wog 535 Kilogramm und sein Name leitete sich vom Hubraum des Motors mit 500 Kubikzentimetern ab. Mehr als das Fahrzeug war jedoch die Idee dahinter das Besondere: Fiat schuf mit dem liebevoll Topolino (Mäuschen) genannten Modell das Segment der günstigen Kleinwagen. Seine Höchstgeschwindigkeit lag bei 85 km/h, und Innen hatte er genügend Platz für Kinder oder Gepäck.
Erst 21 Jahre wurde der Nachfolger präsentiert: Im Sommer 1957 fahren die ersten Modelle des "Nuova Fiat 500" über Italiens Straßen. Bis 1975 wird der schnucklige Kleinstwagen produziert, doch schon in den letzten Produktionsjahren macht ihm ein neuer Mini von Fiat Konkurrenz, der allerdings nicht auf die Typbezeichnung 500 hörte: Der 126 wurde ab 1972 produziert.
Die Zahl 500 lebte erstmals 1992 wieder auf, beim Cinquecento. Er brach mit der rundlichen Form und dem Konzept des Heckmotors, und auch den 500er-Kult, der sich entwickelt hatte. 1,2 Millionen Cinquecentos wurden bis 1998 produziert, bevor ihn der 600er (Seicento) ablöste. Neun Jahre brauchte es, bis der 500er-Kombination wieder leben eingehaucht wurde. Im Sommer 2007 wurde der 500er im Retro-Design vorgestellt.