Das vielleicht schönste Auto, das jemals die Werkshallen in Köln verlassen hat: der Ford Capri.
Seine Geburtsstunde feierte er im Januar 1969 auf dem Brüsseler Autosalon. Er sollte ein Stück Amerika nach Europa bringen. In den USA war der legendäre Mustang derart erfolgreich, dass Ford diese Success-Story in Europa wiederholen wollte.
Die Capri-Technik übernahmen die Ingenieure aus dem englischen Ford Cortina und dem deutschen Ford Taunus; hergestellt wurde er in den britischen Werken Dagenham und Halewood, im belgischen Genk und in den deutschen Ford-Fabriken Saarlouis und Köln.
Der Entwicklungsname des Capri lautete übrigens Colt; da der Name aber für Mitsubishi geschützt war, konnte Ford ihn für das Serienmodell nicht verwenden. Die überlange Motorhaube erinnerte damals stark an den legendären Jaguar E-Type - vielleicht auch ein Grund für den großen Erfolg des Wagens
