HISTORY – MINI 1000
Wenn ein Auto typisch britisch ist, dann der Mini. Selbst die Queen ließ sich regelmäßig in Minis chauffieren. Überhaupt war der Kleine von der Insel DAS Kultauto der 60er-Jahre. Jeder Prominente der halbwegs etwas auf sich hielt, zwängte sich in ein Modell. Neben Peter Seller gehörten auch die Beatles zur Mini-Fangemeinde. In Deutschland outete sich Marius Müller-Westernhagen als Anhänger.
Nicht nur hatte der Mini Stars hinter seinem Steuer, auch er selbst schaffte es bis nach Hollywood. So bretterte er in Peter Sellers Klassiker "Ein Schuss im Dunkeln" genauso über die Leinwand, wie etwa im "Italien Job" von Michael Caine, wo die Verfolgungsjagten durch Turin sogar in dem kleinen Flitzer sogar Mittelpunkt des Kino-Hits standen. Bei der britischen Ulk-Ikone Mr. Bean war er sogar Markenzeichen. Zuletzt hatte die neuste Version spektakuläre Auftritte in "Austin Powers" und "Die Bourne Identität".
Auch im Rennsport machte der Mini-Karriere. Österreichs Formel-1-Legende Niki Lauda begann seine in einem der kleinen Flitzer. In den 60er Jahre brauste der Mini gleich viermal als erster über die Ziellinie der Rallye Monte Carlo. Heute quietschen die Mini-Reifen noch regelmäßig in historischen Rennserien. Vor allem bei Bergrennen wird er auf Grund seines Federgewichts noch gerne eingesetzt.