Eigentlich war der Peugeot 205er das klassische, französische Familienauto: So klein, dass man auch in Paris jederzeit einen Parkplatz finden konnte. So robust, dass man sich gleichzeitig keine Sorgen machen musste.
Der von 1983 bis 1998 produzierte Kleinwagen (insgesamt 5.278.000 Fahrzeuge liefen vom Band) war ein Gefährt für jeden, und auch in Deutschland ein Importschlager. Doch eine Version des Löwenbabys hatte richtig Biss: Der 205 GTI, heute der beliebteste Youngtimer der Baureihe.
Im Vergleich zu den weniger stark motorisierten 205-Modellen hatte der Peugeot 205 GTI ein serienmäßiges Sportfahrwerk, veränderte Zierleisten, Kunststoffradläufe sowie 15-Zoll große Räder.
Weiterhin wurden andere Hinterachsen (breitere Spur) und in späteren Modellen sogar Scheiben- statt Trommelbremsen eingebaut. Dementsprechend unterschiedlich sind auch heute die Preise, die erzielt werden.
Die Mini-Asphaltfräse GTI wurde ab 1984 produziert und es gibt das Sportmodell in drei Versionen: Der erste 205er GTI hatte ein 1,6 Liter Motor (Baujahr 1984-88) mit 105 PS. In der ersten Ausbaustufe bekam der 205er einen 1,9 Liter Benziner (Baujahr 1986-88) mit 128 PS, und ab 1989 folgte der GTI 1,9 Kat/Griffe (Baujahre 1989-93) mit 120 PS, der zudem aber durch seine Sonderausstattung glänzte. Von ihm wurden allerdings nur 3.000 Stück gebaut.