Schwedisches Sicherheitsdenken trifft auf italienischen Design-Stil: Der Volvo 262C war das 6-Zylinder-Coupé der End-70er: Coolness ja, aber nicht ohne die Sicherheit zu vernachlässigen. Um das zu erreichen, ließ Volvo beim italienischen Karosseriebauer Bertone ein schickes Coupé entwerfen, das von 1977 bis 1981 auch in Italien gefertigt wurde.
Ein Volvo mit dem Image eines rollenden Elch-Killer, dem zusätzlich Zuverlässigkeit und Unverwüstlichkeit nachgesagt wurde, vermischt sich mit italienischen „Bella Machina“-Ein.üssen. Doch trotz anfänglicher Zweifel: Das Experiment hat Erfolg. 6.622 Exemplaren liefen in Italien vom Band.
Wer den Volvo 262C fuhr, der konnte sich königlich fühlen: Eine kleine Krone an der C-Säule verkündete den Stolz seines Besitzers, das in seinen Ausmaßen herrschaftliche Auto zu fahren. Drei Bauserien wurden vom 262C in vier Jahren, die sich in der Farbgebung unterscheiden und somit gut zu erkennen sind: Silberfarben war die erste Serie (1977 – 1981, mit schwarzem Vinyldach), goldfarben die zweite Serie (1979 - 1980) und hellblau, braun und schwarz die dritte Serie (1981). Mitte 1981 wurde das letzte 262 Coupé ausgeliefert.
Der 262C war das aufregendste Volvo-Modell seiner Zeit: Hauptabsatzmarkt waren die USA, weshalb das Coupé eine sehr umfangreiche Serienausstattung erhielt. Klimaanlage, Tempomat, Wurzelholz, Ledersitze, Sitzheizung, elektrische Fensterheber und Servolenkung waren serienmäßig. Die Gänge wechselte man entweder per Hand mit einer Viergang-Schaltung oder ließ die Dreigang-Automatik für sich arbeiten. Der Motor war ein V6-Benzinmotor mit 140 PS (mit der Kennung B27).